09 Sep

Mit einer Garage die Kosten bei der Autoversicherung senken

Der Garagen Neubau lohnt sichDie Frage, was eine Autoversicherung mit Bauzinsen zu tun hat, wird von den meisten Menschen wahrscheinlich mit Kopfschütteln abgetan. Dennoch ist der Zusammenhang gar nicht so weit hergeholt. Wer in den letzten zwanzig Jahren mehr als ein Auto versichert hat, kann bestätigen, dass die Fragen zur KFZ-Versicherung immer differenzierter wurden.

 

Typschlüssel und Region reichen zur Prämienberechnung schon lange nicht mehr

Das waren noch Zeiten, als für die Berechnung der Versicherungsprämie lediglich der Typschlüssel des Autos, der Zulassungsbezirk und die Frage, ob der Versicherungsnehmer im öffentlichen Dienst beschäftigt ist oder nicht, ausreichend waren, um die Versicherungsprämie für das Auto zu ermitteln. Die Schadensfreiheitsklasse spielte natürlich auch eine Rolle. Die größte Herausforderung für den Außendienstmitarbeiter bestand darin, die Fahrgestellnummer in dem auf den Anträgen üblicherweise viel zu kleinen Feld leserlich einzutragen. Im Laufe der Jahre wurde der Fragekatalog jedoch immer differenzierter.

Neben den deutlich erweiterten persönlichen Daten der Versicherungsnehmer führte aber noch ein anderer Umstand zu einer Umkehr in der Prämienkalkulation. War es früher die PS-Zahl, welche ein Auto teuer machte, ist es heute unter anderem das Alter. Der Gutachterausschuss der Versicherer kam zu der Erkenntnis, dass Autos mit viel PS eher von Älteren gefahren wurden, dagegen ältere Autos, beispielsweise Golfs oder Dreier-BMWs von jüngeren, unfallträchtigeren Menschen gelenk werden. So kann heute eine große Limousine günstiger sein, als ein 15 Jahre alter Golf GTI.

 

Persönliche Lebensumstände wirken sich auf die Prämie aus

Statistiken haben ergeben, dass Eltern mit Kindern unter 16 Jahren deutlich vorsichtiger fahren, Gleiches gilt auch für Besitzer von Wohneigentum. Wer eine Bahncard oder eine Monatskarte für den ÖPNV besitzt, wird ebenfalls mit Preisabschlägen belohnt. Nutzt ein Fahrer unter 23 Jahren ein Auto, ohne am begleiteten Fahren teilgenommen zu haben, kann dies, je nach Versicherer, einen Prämienaufschlag von bis zu 100 Prozent bedeuten. Es ist völlig ausreichend, wenn der Führerschein mit 17 einen Tag vor dem 18. Geburtstag erworben wurde – begleitetes Fahren gilt in diesem Fall als gesetzt und führt nicht zu der Explosion der Prämie. Alle diese Kriterien stehen in Zusammenhang mit der KFZ-Haftpflichtversicherung. Für die KFZ-Kaskoversicherung sind aber auch Prämienabschläge möglich.

 

Der Standplatz für das Auto ist entscheidend

Im Antrag zur KFZ-Versicherung wird auch die Frage gestellt, wo das Auto über Nacht geparkt ist. Dabei wird zwischen „Straße“, „abgeschlossenes Grundstück“, „Sammelgarage“ und „Einzelgarage“ unterschieden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Auto auf der Straße aufgebrochen oder entwendet wird, ist gegenüber einer Sammelgarage deutlich höher, in der Einzelgarage eigentlich auszuschließen. Und an dieser Stelle schließt sich der Kreis zwischen Autoversicherung und Bauzinsen. Viele Besitzer von Einfamilienhäusern, gerade Bauherren, haben aufgrund eines hohen Zinsniveaus Abstriche bei den Außenanlagen gemacht und gerade auf die Garage verzichtet. Auf dem Grundstück ist zwar ein Stellplatz, eventuell auch ein Carport, das Fahrzeug steht jedoch nicht verschlossen. Bekanntermaßen finden sich in einer Garage neben dem Auto auch noch zahlreiche andere Dinge, gerade für die Gartenarbeit. Das derzeit historisch niedrige Zinsniveau ist ein Anhaltspunkt, darüber nachzudenken, den Bau der Garage doch noch aufzugreifen, zusätzlichen Stauraum zu schaffen und die Versicherungsprämie für das Auto zu reduzieren. Die Gelegenheit war nie so günstig wie heute.