Der aktuelle Bauzinsen Vergleich fürs Wohneigentum

Worauf Bauherren auch bei niedrigen Immobilienzinsen in 2017/2018 achten sollten

Bauzinsen Vergleich

Die anhaltend günstigen Zinsen verstärken bei vielen Mietern den Wunsch, den Traum von den eigenen vier Wänden endlich zu realisieren. Die Bauzinsen sind nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau, das Baugeld ist auch 2017 günstig, wie unser Rechner zur Immobilienfinanzierung im Vergleich zeigt. Die historisch niedrigen Immobilienzinsen ermöglicht es Familien, für die ein eigenes Haus eigentlich Utopie war, den überdurchschnittlich steigenden Mieten zu entfliehen und für zehn oder mehr Jahre mit einem konstanten monatlichen Aufwand einen Baukredit für die Wohnung zu kalkulieren. Die Baufinanzierung 2017 ist so günstig wie nie: Die Zinsen für Kredite mit 10-jähriger-Laufzeit sind immer noch nahe ihrem historischen Allzeittief!

Ein aktueller Bauzinsen Vergleich lohnt sich immer, denn laut Stiftung Warentest (Finanztest 1/2017) betrug die Spannweite bei den Zinsangeboten für einen Immobilienkredit über 160.000 Euro mit 20jähriger Laufzeit 2015 über 40.000 Euro. Oder ein Zinsunterschied von 0,5% bei 100.000 Euro Kreditvolumen auf 15 Jahre Laufzeit bedeuten laut Stiftung Warentest Baufinanzierung, Finanztest 11/2016 ganze 10.000 Euro. Ihr bares Geld!

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Nettodarlehensbetrag
Euro
Kreditlaufzeit
Beleihung
Tilgung
voll
* Werte für gewählten Zeitraum. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

aktueller Zinstrend Bauzinsen: leicht steigend

Juni 2017: In den letzten 60 Tagen haben sich die Immobilienzinsen kaum verändert. Das Zinsniveau ist aktuell relativ stabil und weiterhin günstig. Alle Experten gehen für 2017, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, von leicht steigenden Zinsen für Bauherren aus.

Dezember 2016: Trendwende bei den Bauzinsen! Bedingt durch deutlich gestiegene Inflationserwartungen in Amerika, nach dem Gewinn der US Präsidentenwahl durch Donald Trump, sind die Kapitalmarktzinsen auch in Deutschland leicht gestiegen. Der Markt signalisiert einen Trend zu moderat weiter zunehmenden Zinsen. Die Tiefstzinsen sind damit bereits historisch und zukünftig dürften die Zinssätze wieder in die andere Richtung, gen Norden, gehen.

Ankündigungen für Zinsänderungen Juni 2017
Es liegen keine Ankündigungen vor

„Am wenigsten Zinsen zahlen Bauherren und Wohnungskäufer, die sich ihren Hauskredit über einen günstigen Vermittler besorgen. Die ersten drei Plätze im Test gingen an Hypothekenmakler. Sie stellen auch die Mehrzahl der Top-Ten-Anbieter für einzelne Darlehen mit einer Zinsbindung von jeweils 10, 15 und 20 Jahren.“ Quelle: Finanztest 1/2016.

Den kurz- bis mittelfristigen Trend beim aktuellen Bauzins zeigt die Abbildung 1. Deutlich ist der abrupte Zinsanstieg im  April und Juni 2015 zu sehen. Durch kurzfristige Änderungen der Kapitalmarktzinsen waren auch die Zinssätze für Baukredite plötzlich aus dem langfristigen Trendkanal ausgebrochen und nach oben geschossen. Seit Juli 2015 ist bei allen Laufzeiten wieder eine leichte  Abnahme der Zinsen festzustellen. Die Immobilienzinsen mit 5- bzw. 15-Jähriger-Laufzeit befinden sich nur minimal über ihrem Allzeittief, das im September 2016 erreicht wurde.

So haben sich die Immobilienzinsen von 2012 bis Juni 2017 entwickelt

Abb. 1: Bauzinsen Entwicklung von Juni 2012 – Juni 2017 (Laufzeit 5 Jahre orangene Linie, Laufzeit 15 Jahre schwarze Linie). Quelle: Interhype

Oft wird Wohneigentum als Gebrauchtimmobilie erworben. Die führenden Immobilienportale wie Immobilienscout24, Immonet oder Immowelt haben üblicherweise auch regional nahezu alle auf dem Markt befindlichen Bestandsimmobilien in ihrem Angebot.

Nicht von günstigen Bauzinsen blenden lassen

Was bei höheren Konditionen für Immobilienfinanzierungen gilt, hat auch bei einem niedrigen Zinssatz Bestand – die Baukredit Finanzierung muss gut durchgerechnet werden, gerade Bauherren laufen Gefahr, dass die Kosten den Finanzierungsrahmen übersteigen. Grundsätzlich gilt, dass zehn bis 20 Prozent der Gestehungskosten bei der Finanzierung als Sicherheitspolster auf die Gesamtbaukosten aufgeschlagen werden sollten. Nutzen Sie unseren aktuellen Bauzinsrechner!

Selbst der Erwerb zu einem Festpreis vom Bauträger birgt die Gefahr, dass der finanzielle Aufwand für die Außenanlagen am Ende die ursprüngliche Kalkulation übersteigt. Eine Nachfinanzierung zu erhalten, ist aufwendiger als das Kreditvolumen von Beginn an höher anzusetzen, und darüber hinaus mit zusätzlichen Kosten verbunden.
Für Bauherren gilt bei der Auswahl der finanzierenden Bank ein zusätzliches Kriterium, die Bereitstellungszinsen. Im Gegensatz zum Erwerb einer fertigen Immobilie wird das Baugeld nicht in einer Summe gezahlt, sondern in mehreren Tranchen nach Baufortschritt. Das Darlehen selbst wurde aber bereits von der Bank zur Verfügung gestellt. Für die nicht in Anspruch genommenen Darlehensteile müssen daher Bereitstellungszinsen gezahlt werden.
Ab wann dieser zusätzliche Zins jedoch fällig wird, hängt vom finanzierenden Institut ab. Die Bandbreite reicht von 60 Tagen bis hin zu 360 Tagen. Bauherren sollten diese, zusätzlich zu Miete und bereits zu zahlenden Zinsen, anfallenden Belastungen auf keinen Fall unterschätzen.

Niedrige Zinsen für hohe Tilgung nutzen

Baufinanzierung_Beratung

Finanzmathematisch ein objektiver Sachverhalt, ist es nur schwer zu erklären, weshalb ein Darlehen mit niedrigerem Zins bei gleicher Tilgung eine längere Laufzeit hat. Bauherren sollten jetzt aber nicht nach einer Bank mit möglichst hohen Zinsen Ausschau halten, sondern den niedrigeren Bauzins für einen höheren Tilgungsanteil nutzen. Die Dauer des Kredites, und damit die Kosteneinsparung bei den Zinsen über die Gesamtlaufzeit, kann bei einer Erhöhung der Tilgung von einem auf zwei Prozent pro Jahr durchaus um bis zu zehn Jahre verkürzt werden und die Restschuld mindern.

Während zu Zeiten hoher Kapitalmarkt- und damit auch hoher Hypothekenzinsen gerne Festschreibungen von fünf Jahren gewählt wurden, lädt die aktuelle Situation dazu ein, mindestens eine zehnjährige Zinsbindung für einen Baukredit zu vereinbaren. Je kürzer die Laufzeit ist, umso niedriger sind Zinsen. Jetzt aber diesen vermeintlichen Vorteil zu nutzen, wäre fatal. Eine Wende des Kapitalmarktes, ob in zwei oder in sechs Jahren, bleibt unausweichlich. Gut beraten ist daher, wer eine Zinsbindung über einen möglichst langen Zeitraum, idealerweise über die gesamte Darlehenslaufzeit, vereinbart. Tipps dazu gibt es auf Sollzinsen.

Der Vorteil bei der langen Zinsbindung gilt auch im Hinblick auf eine vorzeitige Darlehensablöse. Der Gesetzgeber sieht vor, dass Kredite mit einer Dauer von mehr als zehn Jahren zum Ende des zehnten Jahres seitens des Kreditnehmers gekündigt werden können, ohne dass die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung stellen darf. Generell empfiehlt es sich, ein Institut auszuwählen, welches seinen Kunden generell die Option auf teilweise vorzeitige Rückführung anbietet.

Niemand weiß zum Zeitpunkt der Unterschrift unter den Vertrag, ob er nicht durch eine Erbschaft oder Schenkung in der Lage sein wird, die Darlehenslaufzeit durch eine teilweise Tilgung drastisch zu verkürzen oder die monatliche Rate signifikant zu senken. Unser online Bauzinsen Vergleich zeigt auf, welche Banken tagesaktuell die günstigsten Zinsen bieten und welche weiteren Vereinbarungen, Bereitstellungszinsen oder vorzeitige Tilgung besonders kundenfreundlich sind.Darüber hinaus ermöglichen sie es den künftigen Bauherren, durch Variieren mit der Laufzeit die günstigste Rate im Vorfeld zu ermitteln – alles bequem von zu Hause aus mit wenigen Mausklicks über unseren Baufinanzierungsrechner.

Immobilienfinanzierung Vergleich: Der Weg zur privaten Baufinanzierung

Durch eine Baufinanzierung finanziert ein Bauherr oder ein Immobilienkäufer den Bau oder den Kauf einer Immobilie. Kaum ein Privatmann verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, um eine Immobilie bar zu bezahlen. Daher nutzen die meisten Bauherren eines der zahlreichen Angebote einer Immobilienfinanzierung. Durch eine private Immobilienfinanzierung baut ein Kreditinstitut eine langjährige Kundenbindung auf, durch die weitere Geschäfte generiert werden können. Vor allem bei den aktuellen niedrigen Kreditzinsen nutzen viele Privatpersonen die Gelegenheit, durch den Kauf oder den Bau von Immobilien eine sichere Kapitalanlage und Altersvorsorge zu schaffen.

Was ist eine Baufinanzierung?

Bauzinsen_Sicherheit

Eine Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung, wie diese Form von Darlehen auch genannt wird, ist ein spezieller Kredit, den nicht alle Kreditinstitute ihren Kunden anbieten. Bankmitarbeiter, die Baufinanzierungen bearbeiten, müssen über ein spezielles Wissen auf diesem Gebiet verfügen und werden entsprechend geschult.

Am Anfang einer Baufinanzierung steht ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem der zukünftige Bauherr über alle Finanzierungsformen, die das Kreditinstitut ihm zur Verfügung stellen kann, informiert wird. Auch über die Höhe des Eigenkapitals, das im Idealfall 20 % bis 30 % der Finanzierungssumme betragen sollte, berät der Bankmitarbeiter den Kunden.

Dabei folgt häufig der Rat, circa fünf bis sechs Monatsgehälter als Sicherheitsreserve zurückzuhalten und die sonstigen Ersparnisse für die Baufinanzierung aufzuwenden. Ein Teil des Eigenkapitals lässt sich auch als Eigenleistungen am Bau erbringen. Allerdings sollte der Anteil der Eigenleistungen nicht mehr als fünf bis zehn Prozent der Bausumme betragen, damit sich der Bauherr nicht überschätzt. Bei der Berechnung der Darlehenssumme muss ein Kreditnehmer beachten, dass mit dem Kauf oder dem Bau einer Wohnung oder eines Hauses noch diverse Nebenkosten verbunden sind, die ebenfalls finanziert werden müssen. Zu diesen Nebenkosten gehören zum Beispiel Grunderwerbsteuer, Notarkosten, die Gebühren für die Eintragungen im Grundbuch sowie eventuell die Kosten für einen Sachverständigen zur Einschätzung des Wertes der Immobilie oder des Grundstücks.

Die unterschiedlichen Arten von Immobilienfinanzierungen

Man unterscheidet bei den Immobilienfinanzierungen hauptsächlich zwischen einem Immobiliendarlehen und einem Bauspardarlehen. Bei einem Immobiliendarlehen handelt es sich um einen Kredit, den der Bauherr von einer Bank oder von einer Sparkasse erhält. Verzinsung und Tilgung des Immobiliendarlehens erfolgen gemäß den im Kreditvertrag schriftlich vereinbarten Bedingungen. Bei einem Bauspardarlehen erfolgt ein Vertragsabschluss bei einer Bausparkasse. Es wird eine Bausparsumme vereinbart, von der der Bausparer einen im Vertrag festgelegten Prozentsatz ansparen muss. Ist die Ansparphase beendet, erfolgt die Zuteilung durch die Bausparkasse. Ab der Zuteilungsreife kann der Bausparer die volle Bausparsumme in Anspruch nehmen, indem er die Differenz zwischen dem angesparten Kapital und der vereinbarten Summe als Bauspardarlehen erhält.

Absicherung der Baufinanzierung via Grundschuldabsicherung

Da es sich bei einer Baufinanzierung in der Regel um hohe Kreditsummen handelt, die über einen langen Zeitraum zurückgezahlt werden, legen die Kreditinstitute großen Wert auf eine entsprechende Absicherung des Darlehens durch Sicherheiten. Eine Lohn- und Gehaltsabtretung wie bei einem herkömmlichen Ratenkredit ist bei einer Immobilienfinanzierung nicht ausreichend. Stattdessen erfolgt eine Absicherung durch eine Eintragung im Grundbuch, wobei die Bank meist auf einer erstrangigen Grundschuld besteht. Eine Grundschuld wird in Höhe der Darlehenssumme als Grundpfandrecht im Grundbuch eingetragen. Die Eintragung erfolgt in Abteilung III des Grundbuches. Besteht nur der Eintrag im Grundbuch, spricht man von einer Buchgrundschuld. Bei einer Briefgrundschuld erfolgt zusätzlich die Ausstellung eines Grundschuldbriefes. Aus Kostengründen verzichten die meisten Kreditinstitute auf eine Briefgrundschuld. Eine Grundschuld ist, im Gegensatz zu einer Hypothek, losgelöst von der schuldrechtlichen Forderung.

Falls der Darlehensnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, hat das eingetragene Kreditinstitut das Recht, auf die finanzierte Immobilie zuzugreifen und zum Beispiel eine Zwangsversteigerung in die Wege zu leiten. Nach der Versteigerung werden die Forderungen des Gläubigers, der in der erstrangigen Grundschuleintragung genannt ist, bedient. Hat außerdem zum Beispiel eine Bausparkasse eine zweitrangige Grundschuld eingetragen, erhält sie nur dann Geld aus der Zwangsverseigerung, falls nach der Zahlung an den erstrangigen Gläubiger noch Mittel vorhanden sind.

Zinsen und Tilgung bei einer Baufinanzierung

In den Medien wurde in der letzten Zeit häufig darüber berichtet, dass die Bauzinsen so günstig wie nie sind. Das verleitet viele Privatpersonen dazu, ein Immobiliendarlehen aufzunehmen, um ein Haus oder eine Wohnung zu bauen oder zu kaufen. Doch die aktuelle Niedrigzinsphase wird nicht für immer anhalten. Darum achten die Kreditinstitute im Zuge einer seriösen Beratung zur Baufinanzierung darauf, dass die Darlehensnehmer die Zinsbindung ihrer Baufinanzierung nicht zu kurz wählen.

Nach jedem Ablauf einer Zinsbindungsfrist erfolgt eine Anschlussfinanzierung, bei der erneut über die Höhe der Zinsen für die Baufinanzierung verhandelt wird. Die Zinsen für ein Immobiliendarlehen sind nicht direkt vom Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) abhängig, wie dies zum Beispiel bei den Zinsen für Tagesgelder der Fall ist. Bei einer Baufinanzierung handelt es sich um eine langfristige Kreditaufnahme mit einer mehrjährigen Zinsbindung. Daher hängen die Zinsen für ein Immobiliendarlehen von Angebot und Nachfrage auf dem Anleihemarkt und von der Entwicklung der langfristigen Zinsen am Kapitalmarkt ab. Obwohl zurzeit zinsgünstige Baufinanzierungen angeboten werden, muss mit einem Anstieg der Zinsen gerechnet werden, die in der Zukunft wieder zu höheren Kreditraten führen werden.

Entwicklung der Immobilienpreise

Während die Zinsen für die Immobilienfinanzierung für die kurze Laufzeit auf niedrigstem Niveau stagnieren, steigen und steigen die Immobilienpreise. Hausbesitzer und potenzielle Hausbauer leben in paradiesischen Zeiten. Wie der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) in seinen aktuellen Research Untersuchung bekannt gab, ist der Preisindex für selbstgenutzte Eigentumswohnungen vom 2. Quartal 2015 bis zum 2. Quartal 2015 um 7,3% angestiegen (127,7 gegenüber 137,0), bei den selbst genutzten Eigenheimen erfolgte ein Zuwachs um 5,9% (Abbildung 3). Der vpd Immobilienindex (Gesamtindex) für selbst genutztes Wohneigentum stieg um 6,3%.

Immobilienpreisindex VDP für selbst genutzte Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen aktuell

Abbildung 3: Entwicklung der vdp-Preisindizes für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen von 2003 bis 2016. Datenquelle: pfandbrief.de

Preisindex für Einfamilienhäuser

Auch der vom Statistischen Bundesamt herausgegebene Preisindex für Einfamilienhäuser bestätigt die Zunahme der Preise bei den Einfamilienäusern, wie aus der Abbildung 4 deutlich hervorgeht.
Entwicklung des Preisindex fuer Einfamilienhaeuser bis 2016
Abb. 4: Entwicklung des Preisindex für Einfamilienhäuser ohne Keller inklusiv Umsatssteuer von 2010 – 2016. Quelle: DESTATIS

Der Preisanstieg im Zeitverlauf ist hochsignifikant. Immobilien haben sich im Durchschnitt als eine gute Geldanlage erwiesen. Allerdings besteht eine ausgesprochene räumliche Variation bei der Preisentwicklung.

Verteilung des Immobilienvermögens in Deutschland

Der überwiegende Teil des Immobilienvermögens, bezogen auf alle Haushalte, besteht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aus Einfamilienhäusern (30,1%) und Eigentumswohnungen (13,8%). Mit deutlichem Abstand folgen Zweifamilienhäuser (5,3%), sonstigen Gebäude (3,0%) und Häuser mit 3 oder mehr Wohnungen (2,0%). Hier die Daten in der Übersicht:

Tab. 1: Anteil der Privathaushalte die am 01.01.2013 über Immobilien bzw. Grund verfügt haben. Quelle: DESTATIS, Geld- und Immobilienvermögen, Fachserie 15, Heft 2

Einfamilienhäuser 30,10%
Eigentumswohnungen 13,80%
Zweifamilienhäuser 5,30%
unbebaute Grundstücke 3,90%
sonstige Gebäude 3,00%
Wohngebäude > 3 Wohnungen 2,00%

IVD Erschwinglichkeitsindex auf Höchstand

Der Immobilienverband Deutschland IVD ist der Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen. Der IVD erstellt regelmäßig den so genannten Erschwinglichkeitsindex und der hat im Januar 2015 seinen historischen Höchststand mit 139 Punkten erreicht.

Für die Berechnung des IVD Erschwinglichkeitsindex werden diese drei wichtigen Einflussgrößen berücksichtigt:

  • Immobilienpreise (Hauspreise für freistehende Einfamilienhäuser von durchschnittlichem Wohnwert)
  • Immobilienzinsen (30-Jährige Annuitätendarlehen)
  • Verfügbares Nettohaushaltseinkommen

Obwohl die Immobilienpreise in den letzten Jahren gestiegen sind, führen die Niedrigzinsen für Immobilienkredite und das gestiegene verfügbare Einkommen zu einer geringeren finanziellen Belastung für Bauherren. Diese Situation dürfte sich aber laut IVB  in 2016 wieder leicht verschlechtern, da die Bauzinsen und Hauspreise moderat anziehen und die Lohnabschlüsse stagnieren dürften.

Bauzinsen bei der Sparkasse – online wenig transparent

Interessenten, die bei Google „Bauzinsen Sparkasse“ eingeben, landen schnell auf der Baufinanzierungswebseite auf Sparkassen.de. Da die einzelnen Sparkassen unterschiedliche Immobilienzinssätze offerieren, werden auf der Webseite zunächst nur allgemeine Informationen vorgestellt. Am Seitenende befindet sich ein Link für Nichtkunden: „Sind Sie nicht Kunde dieser Sparkasse? Zum Angebot der Sparkasse Ihrer Stadt:“ Hier kann die Postleitzahl des Wohnortes eingegeben werden. Leider landet der Interessent nach einem Klick auf „Los“ dann zwar auf der Webseite der heimischen Sparkasse, allerdings gibt es auch hier keine Zinsinformationen.

Die günstigsten Immobilienanbieter in 2016 laut Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im Rahmen ihres Finanztest 70 Immobilienfinanzierer analysiert. Die besten Platzierungen geben wir hier wieder (Quelle: test.de):

Zinsbindung 10 Jahre: Enderlein, Planethyp, Santander Direkt Bank, 1822direkt, Hypovereinsbank

Zinsbindung 15 Jahre: Enderlein, Planethyp, Santander Direkt Bank, 1822direkt, Hypovereinsbank

Zinsbindung 20 Jahre: Enderlein, Planethyp, Santander Direkt Bank, 1822direkt, Hypovereinsbank

Verbraucherinformationen zur Baufinanzierung

Verbraucherzentrale-bayern.de/Baufinanzierung

Bundesministerium für Verkehr: Einführung in die Baufinanzierung

Immobilienfinanzierung Literatur

Haas K.-G., Krisch R., Siepe W., Steeger F. (Stiftung Warentest); 2012: Unser Bauherren-Handbuch: Die sieben Schritte ins eigene Haus

Siepe W.; 2011 (Stiftung Warentest): Immobilienfinanzierung: Die richtige Strategie

Hölting M., (WISO) 2011: Immobilienfinanzierung

Wissen

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Archiv

Bauzinsen aktuell

04.10.2016 Der Studentenwohnpreisindex steigt: Studentenzimmer werden deutlich teurer – zumindest in den Großstädten. In Berlin stiegen die Preise für Studentenwohnungen laut einer Studie des IW von 2010 bis 2016 um 37%. Das Institut untersuchte das Mietwohnungsangebot in 15 Groß- und Universitätsstädten. Die Spannweite des Preisanstiegs betrug 29,3% (Min: 8,0%, Max: 37,3 %). Am teuersten ist nach wie vor München: Hier kostet eine Uni nahe Wohnung mit Einbauküche von 30 Quadratmeter im Mittel 615 Euro.

25.08.2016 Extrem niedrige Immobilien Zinsen bescheren der Bauwirtschaft Boom beim Auftragszuwachs: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes konnte sich das Baugewerbe im Juni 2016 über ein Plus bei den Auftragseingängen von 18,3% gegenüber Juni 2015 freuen. Die Halbjahresbilanz für die ersten 6 Monate 2016 war ebenso erfreulich: 16% mehr Aufträge im Vorjahresvergleich. Zu dieser Entwicklung dürfte auch die sehr lockere Zins- und Geldpolitik der EZB beigetragen haben. Die Bauunternehmen schätzen ihre aktuelle und zukünftige Geschäftslage überwiegend positiv ein, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. in seiner Umfrage ermittelt.

17.08.2016 Eine soziale Wohnraumförderung ist nach einer aktuellen Studie auch über Eigentumsförderung im Niedrigzinsumfeld möglich. Neben einer Erhöhung des Wohngeldes könnte die öffentliche Wohnraumförderung auch über eine Hilfe des Staates bei der Bildung von Wohneigentum bei Personen/Haushalten mit geringerem Einkommen erfolgen. Denn als Folge der anhaltend niedrigen Bauzinsen, ist vielfach eigener Wohnraum preiswerter als gemieteter Wohnraum. Quelle: van Suntum U., Gedaschko A., Voigtländer M., Schrooten M., Theurl T.;2016 – Öffentliche Wohnraumförderung — auf dem richtigen Weg? Wirtschaftsdienst, May 2016, Volume 96, Issue 5

25.07.2016 DESTATIS: Hoher Zuwachs bei Auftragseingang und Umsatz im Bauhauptgewerbe 2016 gegenüber 2015. Bei Firmen ab 20 Mitarbeiter nahm der Umsatz in den ersten 5 Monaten 2016 im Vergleich zu 2015 nominal um 17,3% zu.

07.07.2016 Nach Angaben des Statistischen Bundesamt waren konventionell gefertigte Wohnneubauten im Mai 2016 um 2,1% teurer als im Vorjahresmonat. In 2016 betrug der Preisanstieg von Februar bis Mai 0,6%.

02.03.2016 Steuervorteil für Mietwohnungsbau: Die Bundesregierung hat einen neue Gesetzentwurf zur steuerlichen Begünstigung für den Neubau von Mietwohnungen verabschiedet. Das am 3. Februar 2016 gebilligte Förderungspaket sieht eine zeitlich befristete Sonderabschreibung in besonders förderwürdigen Gebieten und nur unterhalb des mittleren Wertsegments für die Erstellung von Mietwohnungsneubauten vor.

 

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